Goldteju
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| Goldteju | |
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| Systematik | |
| Klasse: | Reptilien (Reptilia) |
| Ordnung: | Schuppenkriechtiere (Squamata) |
| Unterordnung: | Echsen (Lacertilia) |
| Überfamilie: | Skinkartige (Scincomorpha) |
| Familie: | Schienenechsen (Teiidae) |
| Gattung: | Echte Tejus (Tupinambis) |
| Art: | Goldteju |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Tupinambis teguixin | |
| Spix, 1825 | |
Der Goldteju (Tupinambis teguixin), der auch Schwarzgelber Teju genannt wird, gehört innerhalb der Unterordnung der Echsen (Lacertilia) zur Familie der Schienenechsen (Teiidae).
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Der Goldteju erreicht eine Länge von bis zu 1,2 Meter sowie ein Gewicht von gut 4 Kg. Seine bläulich-schwarz schimmernde Haut ist mit gelben Querbändern durchzogen. Er hat einen kräftigen Schwanz, den er als Waffe gegenüber Feinden einsetzt. Einige Merkmale des Teju wie z.B. die lange Schnauze und die gespaltene Zunge lassen eine Verwandschaft mit den Waranen zu, mit denen er aber nicht weiter verwandt ist. Seine kräftigen Extremitäten enden in scharfe und starke Krallen, die er zum Klettern und zum Aufbrechen von Termitenbauten einsetzt.
Verbreitung
Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile von Südamerika. Insbesondere im nördlichen Südamerika ist er sehr weit verbreitet. Er ist sowohl im tropischen Regenwald als auch in Savannen und offenen Graslandschaften zu Hause und hält sich überwiegend im Unterholz auf.
Nahrung
Der Goldteju hat ein breites Spektrum dessen was er frisst. Neben Insekten, Amphibien und kleinen Echsen frisst er auch Früchte. Jungtiere ernähren sich mehr animalisch. Ältere Tiere hingegen weniger. Aber auch Eier und Aas werden nicht verschmäht. Es wurde beobachtet, daß er hauptsächlich in den frühen Morgenstunden auf Nahrungssuche geht. Größere Beutetiere packt er mit einem kräftigen Biss und schüttelt sie bis sie tot sind. Ist das Beutetier mundgerecht, so wird es im ganzen verschlungen. Ansonsten reißt er mundgerechte Stücke heraus.
Fortpflanzung
Goldtejus legen ihre Eier in Termitenbauten ab. Dabei reissen sie die Bauten mit ihren Krallen auf und legen ihre 5 bis 30 Eier dort ab. Die offene Lücke im Bau wird von den Termiten schnell wieder verschlossen. Nach rund 150 Tagen schlüpfen die Jungtiere und brechen den Termitenbau von innen her auf. Eine Brutpflege betreiben die Goldtejus nicht.
Anhang
Siehe auch
- Die Familie der Schienenechsen (Teiidae)
Literatur und Quellen
- Kurt Deckert: Urania-Tierreich - Fische, Lurche, Kriechtiere. Urania-Verlag Leipzig - Jena - Berlin 1991. ISBN 3-332-00376-3
- Manfred Rogner: Echsen, Bd.2, Warane, Skinke und andere Echsen sowie Brückenechsen und Krokodile. Ulmer (Eugen) (1994). ISBN 3800172534
- Gunther Köhler & Bert Langerwerf: Tejus. Lebensweise - Pflege - Zucht. Herpeton (2000), 3. Aufl. ISBN 398062143X
