Kleiner Madagaskar-Leguan
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| Kleiner Madagaskar-Leguan | |
|---|---|
| Systematik | |
| Klasse: | Reptilien (Reptilia) |
| Ordnung: | Schuppenkriechtiere (Squamata) |
| Unterordnung: | Echsen (Lacertilia) |
| Familie: | Maskenleguane (Leiocephalidae) |
| Gattung: | Chalarodon |
| Art: | Kleiner Madagaskar-Leguan |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Chalarodon madagascariensis | |
| Peters, 1854 | |
Der Kleine Madagaskar-Leguan (Chalarodon madagascariensis) gehört innerhalb der Familie der Maskenleguane (Leiocephalidae) zur Gattung Chalarodon.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Der Kleine Madagaskar-Leguan erreicht lediglich eine Körperlänge von rund 15 Zentimeter sowie eine Schwanzlänge von rund 15 Zentimeter. Der Körperbau ist recht schlank, dorsal leicht erhöht und lateral deutlich abgeflacht. Die Beschuppung ist graubraun gefärbt und weist stellenweise einen gelblichen Schimmer auf. Der Rücken ist mit unregelmäßigen hellen und dunklen Mustern und Flecken versehen. Die Extremitäten sind mittellang und enden in kleinen aber kräftigen Krallen. Er ist ein sehr guter Läufer, der sich gut auf dem sandigen Untergrund fortbewegen kann. Die tagaktive Echse ist überwiegend bodenbewohnend. Während des heissen Sommers hält der Kleine Madagaskar-Leguan eine Art Sommerruhe. Während dieser Zeit gräbt er sich im Sand ein oder versteckt sich in Höhlen. Erst zur Regenzeit wird er wieder munter.
Verbreitung
Der Kleine Madagaskar-Leguan bewohnt ein kleines, isoliertes Gebiet im Süden und Südosten Madagaskars. Er bewohnt vorzugsweise offene und trockene Landschaften mit sandigem Untergrund. Er kommt dabei sowohl an der Küste als auch im Binnenland vor. Man sieht sie zwar überwiegend am Boden, sie suchen jedoch oft Felsen oder andere erhöhte Punkte in der Landschaft für ihr Sonnenbad auf. Ansonsten halten sie sich im Sand oder in Höhlen verborgen.
Nahrung
Der Kleine Madagaskar-Leguan ernährt sich überwiegend von Insekten und deren Larven. Darüber hinaus fressen sie auch Früchte und pflanzliche Nahrung. Pflanzliche Nahrung stellt allerdings den kleineren Anteil in ihrer Nahrung dar.
