Wildpark Langenberg

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Informationen
Vollständiger Name: Wildpark Langenberg
Gründung: 1869
Besonderheiten: ältester Wildpark der Schweiz
Stadt: Langnau am Albis, Zürich
Höhenlage: auf Meereshöhe
Fläche: 80 Hektar
Eröffnung: 1869
Tierbestand: ca. 300 Tiere in 17 Arten
Anschrift: Christian Stauffer, wiss. Leitung
Albisstrasse 4
8135 Langnau am Albis
Telefon: 0041-44-7134213
Telefax: 0041-44-7132216
E-Mail-Adresse: mailto:wildpark@zuerich.ch
Website: Offizielle Homepage des Wildparks

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Wildpark Langenberg ist 1869 gegründet worden um der Bevölkerung die aussterbenden oder ausgestorbenen heimischen Tiere näher zu bringen.

Der Wildpark achtet besonders auf weiträumige Gehege für die Tiere und engagiert sich besonders für den Arten- und Tierschutz wie z.B. für die Przewalskipferde.

Zukunft

Auch wollen sie die Westhälfte des Wildparks der den Przewalskipferden gehört, umbauen und eine neue Wegführung mit Blick auf den Zürichsee und die Stadt Zürich errichten. Und eine Anlage für Füchse sei geplant, die dem Besucher die Beziehung des Menschen im Siedlungsgebiet näher bringen soll.

Tierbestand

Tiere

Neben verschiedenen Hirscharten wie die Rothirsche und Damhirsche, die beide seit der Gründung gehalten werden und auch manchmal mit anderen Tierarten zusammengehalten werden können, gibt es auch die Sikahirsche die schon ausgerottet sind zu beobachten. Auch die seltenen Elche sind genauso wie Rehe im Park anzutreffen.

Auch den kleineren Säugetieren wie den Alpenmurmeltieren und den Feldhasen kann bei ihrem Tagesablauf zugesehen werden. Seit 2005 werden auch Biber und Seeotter gehalten, für die in einem Bach auch kleinere Inseln und Baumaterial für Dämme angeschafft worden sind.

Hornträger wie die Alpensteinböcke werden auf Naturfelsen gehalten und Wisente zuerst im Wald, durch Beschädigung der Bäume dann aber auf Wiesen.

Des Weiteren leben zwei katzenartige Rassen im Gelände, nämlich der Luchs und die Wildkatze. Der Luchs ist seit 1974 hier untergebracht, 2001 wurde sein Gehege umgebaut um ihm Stellen zum zurückziehen zu gewähren. Für die Wildkatze wurde eine 400 m² große Anlage erbaut, die ihren genauen Lebensraum widerspiegelt.

Wölfe sind seit 1995 in diesem Park und wurden in den Karpaten gefangen. Ein 1 Hektar großes Gebiet, in dem es auch Wurfhöhlen und Rückzugsmöglichkeiten gibt, gehört diesen Tieren.

Auch gibt es Braunbären, diese leben in einer großen, naturnahen Waldanlage in der viele Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Auch gibt es seit 2008 ein Paar, nämlich die Tiere "Barba" die vom Tierpark Dählhölzli gekommen ist und "Ursus".

Wildschweinanlage

Wildschwein aus der begehbaren Anlage
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Wildschwein aus der begehbaren Anlage

Etwas ganz besonderes ist die 1,6 Hektar große Wildschweinanlage die es seit 2003 gibt. Ohne Zaun kann man sich diesen Tieren nähern und ihn ganz genau zusehen. Dies ist eine Herausforderung für Mensch und Tier, den Wildschweinen ist es eine willkommene Abwechslung und für die Menschen ein schönes Erlebnis. Natürlich gibt es auch einige Regeln in dieser Anlage, die natürlich eingehalten werden müssen:

  • Wege nicht verlassen
  • Wildschweine nicht berühren
  • Wildschweine nicht füttern
  • Mitführen von Kinderwagen verboten
  • Mitführen von Hunden verboten

Przewalskipferde

Der kleinere Westteil in dem die Przewalskipferde gehalten werden, wurde zum 100-jährigen Jubiläum des Wildparks realisiert und besteht nun seit 1987. Es gibt derzeit eine "Haremsgruppe" bestehend aus einem Hengst und einer Gruppe Stuten. Auch gibt es reine Stuten- und Hengstgruppen, die besonders für die Auswilderung in die Mongolei gezüchtet werden.

Anhang

Literatur und Quellen

  • Petzold, Dirk: ABENTEUER ZOO, 550 Tierparks, Aquarien und Reptilienhäuser: Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz. Leopold Stocker Verlag, Graz 2007. ISBN 370201151X

Links

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