Zoo Köln

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Informationen
Vollständiger Name: Kölner Zoo
Gründung: 1860
Besonderheiten: Größte Elefanten-Anlage Deutschlands und Haltung seltener Lemuren
Stadt: Köln (NRW)
Höhenlage: auf Meereshöhe
Fläche: 20 Hektar
Eröffnung: 1860
Tierbestand: 8000 Tiere in 690 Arten
Anschrift: Zoologischer Garten Köln
Riehler Straße 173
50735 Köln
Telefon: Tel: 0221 / 7785 - 0
Telefax: 0221-7785-111
E-Mail-Adresse: mailto:info@zoo-koeln.de
Website: Offizielle Homepage des Zoos

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Zukunft des Kölner Zoos

  • 1860 - Gründung des Kölner Zoos von Dr. Caspar Garthe
  • 1863 - Bau des Elefantenhauses, das noch heute für die Haltung von Nashörnern und Flusspferden genutzt wird
  • 1887 - Eröffnung des Seelöwenfelsen
  • 1899 - Eröffnung des Südamerikahauses, damals für Vögel, heute leben hier Neuweltaffen
  • 1914 - Bau des Pavianfelsen im Hagenbeckstil
  • 1947 - Wiedereröffnung das Zoos nach dem 2. Weltkrieg
  • 1963 - Eröffnung der Zooschule
  • 1971 - Eröffnung des Aquariums
  • 1973 - Eröffnung des Madagaskarhauses für Lemuren
  • 1981 - Prof. Dr. Gunther Nogge wird Zoodirektor
  • 1985 - Eröffnung des Urwaldhauses für Menschenaffen
  • 1994 - Eröffnung der Leopardenanlagen für Persische und Schneeleoparden
  • 1997 - Bau des Eulenklosters für diverse Eulen und Schwarzstörche
  • 2000 - Eröffnung des Regenwaldhauses
  • 2002 - Eröffnung der Kleinsäugeranlagen für Waschbären, Fischotter und Erdmännchen
  • 2004 - Eröffnung der zwei Hektar großen Anlage für Elefanten
  • 2006 - Geburt von einem Asiatischen Elefanten, Theo Pagel wird neuer Direktor, Renovierung des Madagaskarhauses für Lemuren
  • 2007 - Eröffnung der neuen Orang-Utan Aussenanlage
  • 2010 - Eröffnung des neuen Flusspferdhauses

Das Madagaskarhaus

In dem 1973 eröffneten und 2006 neugestalteten Madagaskarhauses leben sehr seltene Lemurenarten. Neben Roten Varis und Gürtelvaris leben hier auch Rotbauch- und Bambuslemuren. Alle Arten wurden über viele Jahre hier mit großem Erfolg gezüchtet. Die Aussenanlagen wurden auf der einen Seite des Hauses durch Gitterkugeln erweitert. Heute gelten diese Aussengehege als überholt und nicht tierfreundlich, doch der Kölner Zoo tut alles, um dies aufzuwerten. Nach dem Umbau des Hauses wurde die Artenanzahl und die Individuenzahl drastisch reduziert. Heute lebt nur noch eine handvoll Tiere dort. Der hintere Teil des Hauses wurde abgerissen.

Junger Vari im Kölner Zoo
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Junger Vari im Kölner Zoo
Elefantenbullen im Kölner Zoo
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Elefantenbullen im Kölner Zoo

Der Elefantenpark

In dem 2004 eröffneten Elefantenpark leben auf zwei Hektar bisher dreizehn Asiatische Elefanten, zwei Bullen, acht Kühe und drei Jungtiere. Die Elefanten leben hier im geschützten Kontakt zu den Pflegern, das heißt dass das Gehege nie in Anwesenheit der Tiere betreten wird. Auch wenn die Anlage einige Mängel aufweist, ist sie eine der besten und modernsten in Deutschland. Das Freigehege besteht aus drei seperierbaren Bereichen und im Innenareal befinden sich neben der großen Halle auch eine Bullenhalle und viele Boxen. Verschiedene Bodenbeläge und viele Badestellen lassen die Tiere hier ein recht naturnahes Leben führen.

Das Südamerikahaus

Das 1899 im Stil einer russischen Kirche erbaute Südamerikahaus wurde zunächst als Vogelhaus genutzt. Später lebten hier bis zum Bau des Urwaldhauses die Menschenaffen. Seit 1985 ist das Haus von südamerikanischen Affen bewohnt. Durch Gittergänge kann fast jedes Tier in jeden Käfig. Die Krallenaffen können sich frei auf für sie gepflanzten Bäumen vor dem Haus bewegen. 2006 wurde das alte Uakarigehege für Kapuzineraffen umgebaut. Zur Zeit ist das Südamerikahaus wegen Einsturzgefahr auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Anhang

Literatur und Quellen

  • Petzold, Dirk: ABENTEUER ZOO, 550 Tierparks, Aquarien und Reptilienhäuser: Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz. Leopold Stocker Verlag, Graz 2007. ISBN 370201151X

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